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Physiotherapie / Krankengymnastik im ZAR Mülheim

 

Krankengymnastik und Physiotherapie werden oftmals als Synonyme bzw. gemeinsames Fachgebiet betrachtet, dabei ist die Krankengymnastik eher als ein Teilbereich der Physiotherapie zu sehen.

Krankengymnastik bzw. Physiotherapie ist eine Behandlung des Körpers durch passive Maßnahmen (Lagerung, Massage, Dehnübungen etc.) und aktive körperliche Bewegungsübungen (zur Stabilisation, Kräftigung, Mobilisation oder Koordinationsschulung). Bei der Physiotherapie geht es immer darum, das Optimum der Funktionsfähigkeit wieder herzustellen und zu sichern.

Die Krankengymnastik bzw. Physiotherapie entwickelte sich Mitte der 40er Jahre als logische Fortführung der bisher bekannten physikalischen Therapie (Massage, Fango, Kneipp Güsse etc.). Sie nimmt in der heutigen Medizin vor allem in der Prävention und Rehabilitation einen großen Stellenwert ein.

Behandlungen in der Physiotherapie finden auf ärztliche Anordnung (Rezept/Verordnung) statt. In der ersten Behandlung wird – basierend auf der ärztlichen Diagnose - ein ausführlicher Bewegungs- und Belastungsbefund erstellt.

Indikationen der Krankengymnastik bzw. Physiotherapie:

  • Morbus Bechterew (entzündlich-rheumatische Erkrankung)
  • nach Operationen am Bewegungsapparat
  • rheumatische Arthritis
  • Arthrose
  • Gelenkfehlstellungen
  • Skoliose (anomale seitliche Krümmung der Wirbelsäule)
  • Haltungsschwächen
  • Osteoporose (Knochenschwund)
  • Bandscheibenvorfall
  • entzündliche Erkrankungen (Epicondylitis/Bursitis/Tendovaginitis)
  • Beckenbodeninsuffizienz
  • Inkontinenz
  • Atemwegserkrankungen
  • Bänderriss/-zerrung
  • Frakturen/Luxation
  • Schleudertrauma
  • Multiple Sklerose (chronisch-entzündliche Erkrankung des Nervensystems)
  • Morbus Parkinson ("Schüttelkrankheit", Erkrankung des Nervensystems)
  • Schlaganfall
  • sonstige Erkrankungen des Nervensystems

Eine spezielle Form der Physiotherapie ist die Manuelle Therapie.

Die Manuelle Therapie umfasst manuelle („mit der Hand“ durchgeführte) Behandlungstechniken, die zur Behebung reversibler Funktionsstörungen an der Wirbelsäule und an den Extremitäten dienen.

Die Manuelle Therapie beinhaltet ein ganzes Instrumentarium an differenzierten Techniken, die je nach Indikationen eingesetzt werden.

Techniken der Manuellen Therapie:

  1. Weichteiltechniken
  2. aktive Mobilisationstechniken
  3. passive Mobilisationstechniken
  4. Techniken zur Verbesserung der neuralen Gleitfähigkeit

Das Ziel aller dieser Behandlungstechniken ist, die Blockierung zu lösen und die normale Gelenkbeweglichkeit wieder herzustellen.

Eine weitere spezielle Form der Krankengymnastik bzw. Physiotherapie wären dabei die Techniken auf neurologischer Grundlage, wie z.B. das PNF oder Bobath-Konzept.
Unter neurologischen Behandlungen versteht man Maßnahmen, die der Therapeut zur Stimulation der Motorik bei neurologischen Ausfallerscheinungen des Patienten einsetzen kann.

Behandlungen auf neurologischer Basis werden angewendet zur:

Verbesserung

  • der Bewegungsmöglichkeiten und des Bewegungsgefühls
  • der Stabilität und der motorischen Kontrolle
  • der Ausdauerfähigkeit

sowie zur

  • Stimulation der Muskelkontraktion
  • Stärkung der Muskulatur
  • Stimulierung von koordinativen Bewegungen
  • Verminderung von Ermüdungserscheinungen

 

 

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